16 Tipps für schöne Portraits

ifolor Fotohacks

Schöne Portraits an Freunde und Familie zu verschenken, ist nach wie vor bei zahlreichen Anlässen sehr beliebt. Jedoch ist es nicht immer leicht, das optimale Foto aufzunehmen. Gerade das Fotografieren von Personen hängt von unterschiedlichen Faktoren ab. Wir geben Ihnen Tipps für das Fotoshooting und was Hobbyfotografen dabei beachten sollten. Schauen Sie sich auch unser Video zu den Fotohacks an.

Finden Sie eine gute Location

Wählen Sie bereits im Vorfeld eine geeignete Location für das Fotoshooting aus. Je nach gewünschter Stimmung, die das jeweilige Foto transportieren soll, stellen Orte wie alte Burgen und Schlösser, Parks, Wälder, Seen und Strände eine geeignete Kulisse dar.

Sprechen Sie miteinander

Die Vorstellungen eines optimalen Fotos können voneinander abweichen. Um die Wünsche des Models stets zu beobachten, ist es wichtig, miteinander zu kommunizieren.

Weitwinkel von Smartphone-Kameras

Smartphones sind üblicherweise mit Weitwinkelobjektiven ausgestattet. Vergrössern Sie daher den Abstand zum Model, um unschöne Verzeichnungen zu vermeiden.

Fotografieren ab einer Brennweite von 50 mm

Eine Brennweite von unter 50 mm ist zur Portraitfotografie nicht zu empfehlen, da das Gesicht des Models tendenziell unvorteilhaft verzerrt wirkt. Am besten nutzen Sie eine Brennweite zwischen 50 mm und 200 mm, um eine geeignete Nahaufnahme zu machen.

Spass beim Fotoshooting

Lockern Sie die Situation auf, indem Sie einfach Spass haben und gute Laune verbreiten. So nehmen Sie dem Model einerseits die Anspannung, andererseits können das natürliche Lächeln des Models im richtigen Moment einfangen.

Eindeutige Anweisungen formulieren

Geben Sie dem Model verständliche Anweisungen und Ratschläge, um Missverständnisse zu vermeiden und um die Zeit, die für das Shooting zur Verfügung steht, optimal zu nutzen.

Fotografieren der Schokoladenseite

Viele Menschen haben eine sogenannte «Schokoladenseite». Fotografieren Sie das Model stets aus vorteilhaften Perspektiven, um ein optimales Resultat zu erzielen. Nur so werden sowohl das Model als auch Sie mit den Ergebnissen zufrieden sein.

Auf Augenhöhe

Sowohl wortwörtlich als auch metaphorisch: Dieselbe Augenhöhe zu bewahren ist grundsätzlich empfehlenswert. Das Model und der Fotograf fühlen sich wohl und dies wird auch auf den Aufnahmen zu sehen sein. Positionieren Sie die Kamera auf Höhe der Augen, denn so wirkt das Foto für den Betrachter am natürlichsten.

Fotos gemeinsam anschauen

Dem Model zwischenzeitlich immer mal wieder die gerade geknipsten Fotos zu zeigen, ist ebenfalls empfehlenswert. Auf diesem Wege schaffen Sie gegenseitiges Vertrauen. Zudem kann das Model die eigenen Ausdrucksformen wie Körperhaltung, Mimik und Blickrichtung direkt bewerten und eigene Wünsche äussern.

Mittagssonne vermeiden

Die Sonnenstrahlen zur Mittagszeit werfen zum Teil harte Schatten auf die Gesichter der Personen. Vermeiden Sie daher Fotos zur Mittagszeit (ausser als bewusst gewähltes Stilmittel) und weichen Sie besser auf den (späten) Nachmittag aus, da das Licht zu dieser Tageszeit aufgrund der horizontalen Position weicher wirkt.

Reflektor nutzen

Ein Reflektor macht den Unterschied. Immer. Er kostet nicht viel, ist transportabel und vor allem total einfach einzusetzen: Sie brauchen nur jemand, der Ihnen beim Fotografieren assistiert (im Notfall fragen Sie einfach einen Passanten). Mit einem Reflektor nutzen Sie das vorhandene Umgebungslicht, um das das Gesicht des Models heller auszuleuchten und starke Schatten zu mildern. Das Foto wirkt dadurch dynamischer und das entscheidende bisschen professioneller.

Ganzkörperportrait mit Schärfentiefe

Um bei der Portraitfotografie für etwas Abwechslung zu sorgen, bieten sich Ganzkörperaufnahmen an. Versehen Sie diese mit Schärfentiefe und spielen Sie hier mit der Kameraposition.

Gegenlichtaufnahmen

Fotografieren Sie gegen das Licht – egal ob Sonnen- oder Kunstlicht – und brechen Sie somit veraltete Fotografen-Regeln für einen besonderen Look des Portraits.

Augen fokussieren

Legen Sie den Fokus stets auf die Augen des Models, um ausdrucksstarke Fotos zu kreieren. Getreu dem Motto: Die Augen eines Menschen sind der Spiegel der Seele. Ausserdem sind die Augen unseres Gegenübers die ersten natürlichen Bezugspunkte, auch in Portraits.

Pausen einlegen

Machen Sie ausreichend Pausen, um somit gegebenenfalls die Anspannung zu nehmen und die Möglichkeit der Regeneration zu geben. Zudem können Sie dann weitere Foto-Ideen für das Shooting zu besprechen.

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