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Anleitung: Das Familienurlaubsfotobuch

Ein Fotobuch vom ersten Familienurlaub ist etwas ganz Besonderes. Gastbloggerin Julia Marre erklärt, wie einfach so ein Fotobuch erstellt ist.

Der allererste Urlaub zu dritt, als Familie, ist etwas ganz Besonderes. So besonders, dass er auch ein bezauberndes Fotobuch verdient hat. Viel zu schade, wenn die Erinnerungen auf Festplatten in Vergessenheit geraten. Doch: Was ist schon beim Fotografieren zu beachten? Und worauf kommt es bei der Gestaltung des Albums an? Mit diesen Ideen und Motiven wird Ihr ifolor-Fotobuch vom ersten Urlaub zu dritt garantiert zum meistgelesenen Buch im Schrank.

Mit vier Tipps zu einzigartigen Urlaubsfotos:

Junge Eltern kennen das Phänomen: Noch von ihrer Hochzeitsreise gibt es eine grosse Vielfalt an Fotografien – vom Sonnenuntergang über die Sightseeing-Tour bis hin zum lustigen Selfie. Doch seit der Geburt des ersten Kindes wird kaum etwas anderes fotografiert als das Baby. Schnappschüsse vom Kind in allen erdenklichen Situationen die Festplatten. Mit diesen vier Tipps für Familienfotografie gelingt es Ihnen, unvergessliche Momente festzuhalten:

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Achten Sie auf die Details
Haben Sie ein Auge für Details: nackte Kinderzehen am Strand, eine Muschel in den winzigen Händen, matschige Kinderschuhe vor der Ferienwohnung, das Kuscheltier in der Seilbahn – Detailaufnahmen erzählen weitaus mehr Urlaubsgeschichten als Sehenswürdigkeiten.

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Ändern Sie den Blickwinkel
Eine Frage der Perspektive: Fotografieren Sie Ihr Kind mal aus dem Stand von oben, aber legen Sie sich ebenso aufs Handtuch, um ganz nah dran zu sein an der Kleinkind-Perspektive. Hocken Sie sich hin, denn das verschafft Ihnen gute Bilder auf Augenhöhe – es lohnt sich!

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Das etwas andere Selfie
Wie wär’s mit einem Schatten-Selfie? Mit Smartphone-Kameras liegt es nahe, immer und überall Familien-Selfies zu machen. Aber ein hübsches Urlaubsalbum besteht aus mehr, als nur arrangierten Gruppenporträts mit in die Kamera winkendem Kind. Geben Sie der Spontaneität eine Chance, fangen Sie den Moment ein. Gestellte Fotos haben Sie sicher ohnehin genug zur Auswahl. Wenn schon Selbstporträt, dann versuchen Sie doch mal etwas anderes: ein Schatten-Selfie, das an einem sonnigen Tag nur ihre drei Schatten auf einem Wanderweg oder am Strand zeigt.

Serien sind der Hit!
Es gibt nichts Lebendigeres als Fotoserien. Dokumentieren Sie, wie Ihr Nachwuchs das erste Mal an einem Eis schleckt, eine Welle an seine kleinen Beine schwappt oder er in der Fussgängerzone eine Taube jagt. Achten Sie am besten darauf, dass Ihr Standpunkt während dieser Serienmotive der gleiche bleibt. Bilderserien sind wie Daumenkino: schön lebhaft – und bei der Gestaltung des Albums gut zu layouten.

Und so wird aus Ihren Bildern ein einmaliges Fotobuch:

Sie brauchen keine Zusatzausbildung zum Art Director zu absolvieren, um ein ansprechendes Fotobuch zu gestalten. Aber einige Tricks aus der Layoutkiste helfen Ihnen bei der Auswahl und beim Design ganz bestimmt:

Nehmen Sie nur die besten Fotos
In Zeiten digitaler Massenspeicherplätze gibt es nicht mehr nur 36 Urlaubsfotos, sondern Hunderte. Leider. Seien Sie daher bei der Bildauswahl ehrlich und entscheiden Sie aus dem Bauch heraus: Welche Fotos gefallen Ihnen am allerbesten? Sortieren Sie grosszügig aus, konzentrieren Sie sich auf aussagekräftige, prägnante Aufnahmen, die Ihnen am Herzen liegen. Das erleichtert Ihnen das Gestalten eines Fotobuchs ungemein.

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Das Layout macht’s
Die Printmedien machen es vor, machen Sie es nach: Auf jeder Seite, die Sie mit Bildern füllen, sollte ein Motiv flächenmässig dominieren. Welches Bild ist so gelungen, dass es das grösste auf der jeweiligen Seite sein soll? Probieren Sie aus, welche Wirkung von unterschiedlich grossen Motiven ausgeht. Layouten Sie Serienmotive beispielsweise nebeneinander in einer Reihe und lediglich im Passfoto-Format. Ziehen Sie das schönste Bild der Serie ganz gross. Variieren Sie Hoch- und Querformate. Und trauen Sie sich auch, einige Ihrer Fotos zu beschneiden: ein quadratischer Bildausschnitt wirkt ebenso überraschend wie ein ganz flaches Querformat, wenn es das Motiv hergibt.

Abwechslung sorgt für Spannung!
Schenken Sie Ihrem Fotoalbum Abwechslung: Ein Fotobuch muss sich nicht immer chronologisch an die Tagesfolge Ihres Urlaubs halten. Kombinieren Sie verschiedene Motive: ein Porträt Ihres Kindes bekommt mehr Beachtung, wenn es nicht inmitten fünf weiterer Porträts gelayoutet wird. Mischen Sie die Motive: Stellen Sie neben das Kinderbild ein Stillleben einer hübschen Hausfassade, ein Bild von Möwen am Strand oder eine Panorama-Landschaftsaufnahme. Diese Vielfalt wird Ihrem Album guttun.

Entdecken Sie die vielen Möglichkeiten
Probieren Sie die verschiedenen ifolor Fotobücher einmal aus: Das Fotobuch Premium Fotopapier ermöglicht es Ihnen dank besonderer Leporello-Bindung, Panoramafotos über zwei nebeneinanderliegende Seiten zu drucken – auf hochwertigem 400g-Fotopapier. So kommen Ihre Urlaubsfotos an jeder Stelle besonders gut zur Geltung! Das Fotobuch Deluxe mit seinen optional hochglanzveredelten Innenseiten eignet sich, wenn Sie eine grosse Menge an Bildern unterbringen möchten (auf bis zu 132 Seiten). Wie das Fotobuch Premium Fotopapier und es ist auch im Übergrösse-Format Din A3 erhältlich.

Über die Autorin

Julia Marre ist Feuilletonredakteurin mit einem Faible für Fotografie und Design. Sie betreibt den Blog www.kommandokarottenbrei.de . Für ifolor bastelt sie mit Fotoprodukten und schreibt über diese DIY-Projekte und selbstgestalteten Geschenke.

© Fotos und Text: Julia Marre

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