steigender Heissluftballon von unten

Eine einmalige Ballonfahrt am Bodensee

Mit dem ifolor Heissluftballon den Blick in die Ferne geniessen

Eine Ballonfahrt ist ein unvergesslicher Moment und ein absolutes Eventhighlight. Sie haben eine Ballonfahrt geplant? Wie schön! Hier erzählen wir Ihnen davon, wie der ifolor Heissluftballon in die Lüfte steigt und geben Ihnen Tipps für die perfekten Fotos mit auf den Weg.

Am Ende wird es noch einmal spannend: Immerhin will man so sanft landen, wie man gestartet ist. Aber das von Profihand gelenkte Luftgefährt (800kg schwer!) setzt zu einem perfekten Abschluss der Fahrt butterweich auf. Vorher sind der Pilot und seine „Ballonfahrer-Gäste“ rund zwei Stunden unterwegs gewesen. Die frische Luft, ein freier Blick soweit das Auge reicht und eine absolut faszinierende Stille waren in den vergangenen Minuten die dominierenden Eindrücke. Was jedoch ist zuvor geschehen?

Tipp

Eine Ballonfahrt ist zu jeder Jahreszeit ein unvergessliches Geschenk. Halten Sie dieses Erlebnis in einem Fotobuch fest, um die Tour mit dem Heissluftballon immer wieder nachzuempfinden.

Blick in den rot-weißen ifolor Heissluftballon

Mit 1600 Grad geht’s nach oben

Die gewaltige Ballonhülle liegt noch schlaff auf dem Boden. Die schieren Unmengen von Stoff breiten sich weit auf der Wiese vor uns aus. Die vielen Handgriffe sitzen perfekt. Dann endlich wird der Ventilator gestartet. Dieser bläst Luft in die Hülle des Ballons und dient der Vorbereitung für die nachfolgende heisse Luft.

Dann kommt das Propangas, das in vier Flaschen auch im Korb mitfliegt, zum Einsatz. Kurze Brennerstösse erhitzen mit zirka 1.600 Grad Celsius die Luft im prallen Ballon auf etwa 75 Grad, während der Pilot den Prozess mit einem Temperaturmessgerät überprüft. Immer wieder werden solche Stösse heisser Luft unter einem lauten Fauchen abgegeben. Das charakteristische Fauchen wird auch später am Himmel immer wieder die Stille durchschneiden.

Nach kurzer Zeit «steht» der Ballon majestätisch auf dem Startplatz. Jetzt heisst es einsteigen für Passagiere und Pilot. Ein Ballon fliegt nicht, er fährt. Sind alle Mitfahrer an Bord, wird die Luft in der Ballonhülle auf 95 Grad erhitzt. Der Ballon beginnt langsam mit einem Meter pro Sekunde dem Himmel entgegen zu steigen.

Panorama der besonderen Art

Auf rund 2000 Metern Höhe bietet sich über dem Bodensee dann ein unverwechselbares Bergpanorama, vom Säntis bis zum – glasklare Luft vorausgesetzt – Mont Blanc.

Blick in die Schweizer Landschaft

Unter dem Ballon präsentiert sich die Bodenseeregion von ihrer besten Seite. Auf der Schweizer Seite die Stadt Kreuzlingen (Firmensitz von ifolor), daneben auf deutscher Seite gleich Konstanz und die Inseln Mainau und Reichenau, dem Seeverlauf folgend das Zentrum am Untersee – Steckborn – danach Stein am Rhein. Blickt man in die andere Richtung, entdeckt man Landmarken wie Friedrichshafen, Romanshorn, Rorschach und am anderen Ende des Sees die Vorarlberger Stadt Bregenz mit ihrem Hausberg, dem Pfänder.

Der Pilot des ifolor Heissluftballons

Die Ruhe beim Dahingleiten durch die klare Luft wird hin und wieder durch das weit hörbare Zischen des Brenners unterbrochen. Entspannte Unterhaltungen der Fahrtgemeinschaft begleiten uns.

Dazu trägt auch der Pilot und Inhaber des ifolor Heissluftballons bei, der eine echte Legende der Lüfte ist: Hans-Jörg Keller ist mit über 30jähriger Erfahrung einer der renommiertesten Ballonpiloten der Schweiz. Immer wieder gibt er den Fahrgästen Hinweise zu landschaftlichen Besonderheiten und erklärt auf Nachfragen die Technik des Ballons.

Aus bester Erfahrung weiß er auch, wieso sich eine Ballonfahrt selbst im Winter lohnt: «Im Winter ist es viel wärmer als angenommen. Der Brenner strahlt Wärme ab und gleichzeitig schwebt der Ballon über der kalten Luft. Im Korb ist es so häufig wärmer als am Boden.»

Interessante Perspektive: Nadelbäume aus dem Heissluftballon

Auf den Wind kommt’s an

Wohin der Ballon fährt, kann allerdings auch der beste Ballonpilot nicht bestimmen: Der Wind alleine macht’s. Da man sich mit dem Heissluftballon in freier Natur unterwegs ist, ist eine profunde Analyse der Wetterdaten, wie Windgeschwindigkeit und -richtung, vor dem Start obligatorisch. Der Ballon kann nicht horizontal gesteuert werden und wird vom Wind davongetragen.

Während der Fahrt steht man ständig mit der Flugsicherung in Kontakt sowie auch mit dem Verfolgerfahrzeug. Das Team von Hans-Jörg Keller folgt dem Ballon am Boden, um Ballon und Luftreisegruppe, egal, wo man landet, wieder an den Ausgangspunkt der Reise zurückzubringen.

Luftaufnahme von Strassen und Feldern

Fotoapparat nicht vergessen!

Was bei so einem Abenteuer natürlich auf keinen Fall fehlen darf, ist der Fotoapparat bzw. das Smartphone. Volle Akkus und Ersatzbatterien werden dringend empfohlen, denn die einmalige Aussicht und die prächtige Stimmung «an Bord» (bzw. «im Korb») werden Sie auf alle Fälle aus allen Blickwinkeln festhalten wollen – versprochen.

Neben dem Blick in die Ferne bieten auch die gezielten Aufnahmen des unmittelbaren Untergrundes tolle Fotomotive. Landschaftliche Besonderheiten wie die Struktur von Feldern, Verzweigungen von Wegen oder die bunten Baumkronen im Herbst sind besonders attraktive Motive. Ein ganz besonderer Moment ist es, den Sonnenuntergang aus luftiger Höhe zu geniessen.

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