10 Tipps für schöne Ferienfotos

10 Tipps für schöne Ferienfotos

So bleiben die Ferien unvergesslich

Prächtige Farben, fremde Kulturen, aussergewöhnliche Landschaften – all diese Ferieneindrücke will man am liebsten für immer festhalten. Doch daheim kommt es oft zur grossen Enttäuschung. Mit den folgenden 10 Tipps werden Ihre Ferienfotos nicht nur sehenswert, sondern vorzeigbar – zum Beispiel als Digitalfotos oder Wanddekorationen.

1) Motivprogramme verwenden

Digitalkameras haben oft Motivprogramme für Porträts, Berglandschaften oder auch Strandaufnahmen. Verwenden Sie diese gezielt, um die beste Belichtung zu erhalten. So vermeiden Sie zu überbelichtete oder verwackelte Aufnahmen meist automatisch.

2) Schnelle Bewegung = kurze Belichtungszeit

Wenn Tiere sich schnell bewegen oder die Brandung des Meeres festgehalten werden soll, muss die Belichtungszeit der Aufnahme sehr kurz gehalten werden. Gibt es ein Sportprogramm an Ihrer Kamera, nutzen Sie dieses. Ansonsten sollte die Belichtungszeit zur gestochen scharfen Aufnahme einer schnellen Bewegung 1/500s oder 1/1000s betragen, damit das Bild nicht verwischt aussieht.

3) Bei Nacht- und Innenaufnahmen ISO-Empfindlichkeit anpassen

Wenn nachts in Venedig die Laternen angehen, ist die Stimmung besonders schön. Um sie jedoch gut einzufangen, sollte man nicht nur die ISO-Empfindlichkeit der Kamera erhöhen. Zwar lässt eine hohe ISO-Zahl Nachtbilder deutlicher erscheinen, sie bewirkt aber auch eine stärkere Körnigkeit des Bildes und damit ein Rauschen. Spielen Sie deshalb mit der Belichtungszeit (möglichst lange) und achten Sie dabei darauf, das Bild nicht zu verwackeln. Am besten nutzen Sie für das Foto ein Stativ oder legen die Kamera auf eine Mauer. Dann kann der ISO-Wert niedrig gehalten werden.

10 Tipps für schöne Ferienfotos

4) Bei Ferienfotos auf gutes Licht achten

Den Abend nennen Fotografen "blaue Stunde", auch wenn der rote Farbanteil des Lichts dann besonders hoch ist. Zu dieser Zeit fällt das Sonnenlicht besonders flach ein und verleiht den Aufnahmen diese einmalige Stimmung. Das gleiche gilt für den Sonnenaufgang. Fotografieren Sie deshalb Landschaften am besten morgens oder am Nachmittag, um plastische Landschaften und schöne Silhouetten zu erhalten. Achten Sie tagsüber ausserdem darauf, dass Sie nicht ins Licht hinein fotografieren, also Gegenlicht haben. Wenden Sie sich lieber so, dass Sie mit dem Rücken zur Sonne stehen.

5) Porträts im richtigen Winkel aufnehmen

Menschen von unten oder von oben zu fotografieren, ergibt ein unvorteilhaftes Bild. Achten Sie deshalb bei der Aufnahme darauf, dass Sie die Kamera in Augenhöhe Ihres Motivs positionieren. So vermeiden Sie falsche Proportionen oder den Blick in die Nasenlöcher.

6) Menschen ins rechte Licht rücken

Auch wenn die Sonne hell vom Himmel strahlt, sollten Sie bei Porträts den Blitz benutzen. Dieser hellt das abgelichtete Gesicht auf und hebt es damit vom Sonnenlicht ab. Bei Tieraufnahmen sollten Sie den Blitz allerdings abschalten, um Ihr Motiv nicht zu erschrecken.

10 Tipps für schöne Ferienfotos

7) Schärfentiefe gekonnt einsetzen

Bilder mit Personen wirken lebendiger, wenn der Hintergrund leicht unscharf wird. Dazu stellen Sie an Ihrer Kamera – wenn möglich – die Blendenöffnung besonders gross ein. Beachten Sie dabei, dass ein kleiner Zahlenwert einer grossen Blendenöffnung entspricht. Wollen Sie hingegen die Landschaft in allen Details einfangen, verwenden Sie eine kleine Blendenöffnung (zwischen 8 und 16), um alle Bereiche des Bilds gleich scharf zu bekommen. Digitalkameras bieten hierzu häufig auch ein Landschaftsprogramm.

8) Die richtige Bildgestaltung für Ferienfotos

Imposante Landschaften oder Gebäude kommen nur dann zur Geltung, wenn die Grössenverhältnisse im Bild später auch zu erkennen sind. Beziehen Sie deshalb bei solchen Aufnahmen den Vordergrund mit ein und positionieren Sie etwas davor, um zu verdeutlichen, wie imposant das abgelichtete Motiv wirklich war. Lebendiger wirken Bilder ausserdem, wenn man die 1/3-Regel beachtet: Verschieben Sie den Horizont also ins obere Drittel oder den fotografierten Turm ins linke Drittel des Bildes. Oder konzentrieren Sie sich doch einfach einmal auf Details. Die sind oft ausgefallener und landestypisch als die Gesamtsituation.

9) Quer- oder Hochformat?

Oft wählt man intuitiv für Porträts das Hochformat, während Landschaften im Querformat aufgenommen werden. Doch hohe Landschaften wie Berge oder Wasserfälle können Sie auch einmal im Hochformat ablichten. Umgekehrt lassen sich Personen im Querformat mal anders in Szene setzen. Oder Sie machen von jeder wichtigen Situation einfach beides – je ein Bild im Hoch- und Querformat.

10) Stürzende Linien vermeiden

Unter dem Fachbegriff „stürzende Linien“ verstehen Fotografen in der Realität parallel verlaufende Linien beispielsweise eines Gebäudes, die auf einem Bild aufeinander zulaufen. Diese Verzerrung der Perspektive passiert, wenn Sie zu nah am fotografierten Objekt stehen. Entfernen Sie sich deshalb vom Motiv so weit wie möglich, um ein reales Abbild zu erhalten.

10 Tipps für schöne Ferienfotos

Weitere Beiträge