Vom Selbstporträt zum Selfie

Vom Selbstporträt zum Selfie

Interessante Tipps für super Selfies

Seinen eigenen Platz in der Kunst(geschichte) hat das Selbstporträt spätestens seit der Renaissance; in die Alltäglichkeit transponiert wurde es durch Smartphones und v.a. soziale Netzwerke. Spätestens seit der Oscar-Verleihung im März diesen Jahres, als Moderatorin Ellen DeGeneres Stars wie Brad Pitt und Meryl Streep zum Gruppen-Selfie mit dem Smartphone versammelte, ist der Begriff in aller Munde.

Ganz gleich, ob man mittels Selbstporträt das innere Selbst reflektieren oder sich in einem „Selfie“ in Umgebung („Ich in der Badi“, „Ich am Kanye-West-Konzert“ usw.) präsentieren möchte: Das eigene Aussehen spielt eine große Rolle. Deshalb haben wir hier einige Tipp & Tricks, wie man sich beim nächsten „Selfieporträt“ noch besser in Szene setzen könnte.

Vom Selbstporträt zum Selfie

Erst die Kamera, dann das Vergnügen

Manche machen Selfies auf Vorrat, andere „schießen & posten“ im Minutentakt. Wie auch immer, man muss sich entscheiden, macht man das Foto mit der Front- oder mit der Rückkamera des Smartphones? Die Kamera vorne bietet höheren Komfort (da man sich selbst im Display sieht), die Kamera hinten dafür mehr Qualität/eine höhere Auflösung. Da Selfies üblicherweise nur online geteilt werden, ist die Frontkamera häufig die Linse der Wahl.

Schmeichelndes Tageslicht

Spontan hin oder her, ohne das richtige Licht sehen v.a. Smarthphonebilder meist rauschig und/oder verwackelt auf. Es kann daher kaum zu viel Licht sein. Tipp: Nicht direkt in die Sonne schauen und auch nicht unbedingt um die Mittagszeit fotografieren, das blendet manchmal und häufig harte Schatten. Prüfen kann man das so: Wenn die eigene Nase durch einen Schatten doppelt so groß aussieht, sollte man es noch einmal probieren.

Das Doppelkinn lässt grüßen

Sich selbst sollte man lieber leicht von oben als von unten fotografieren, da es die meisten Gesichter vorteilhafter abbildet, zum Beispiel die Augen etwas größer erscheinen lässt. Doppelkinn gibt es so auch keines. Daher also das Handy über Augenhöhe halten. Bitte nicht: Selfies im Spiegel. Das ist auf den ersten Blick reizvoll, doch die Fotos "funktionieren" selten und sehen immer eigenartig aus. Weil die Leute meist nicht wissen, wo sie hinsehen sollen (aufs Display? In den Spiegel? Vielleicht sogar in die Kamera?) und auch, weil man häufig nicht sehen möchte, wie es in anderer Leute Bade- oder Schlafzimmer aussieht.

Die Haltung bewahren

Die Haltung macht’s: Gute Fotos leben auch von der Körperspannung der/des Porträtieren. Das gilt auch auf Selfies, weil man ja immer ein bisschen was vom (Ober)körper sieht. Profi-Tipp: Stöckelschuhe tragen. Oder sich einfach auf die Zehenspitzen stellen. So spannt sich der Körper automatisch und die Haltung ist vorbildlich.

Die Schokoladenseite finden

Jeder Mensch hat eine Schokoladenseite und falls man die noch nicht kennt, merkt man nach ein paar Selfies, welche es ist.

Auf die Mimik achten

Auch hier gilt: Einfach ein paar Selfies schießen und ausprobieren, wie man so dreinschauen kann. Schmollmünder („Duckface“) und sonstige Grimassen machen ein Bild selten besser: Einfach lächeln und schon sieht das Selfie jeder gerne.

In die Kameralinse schauen

Ein immer wiederkehrender Selfie-Fehler ist der Blick auf das Handydisplay statt in die Kamera. Dabei ist es gar nicht schwierig: Das kleine runde Ding auf dem Smartphone ist die Kamera. Dort (und nur dort) sieht man rein, fertig. Wenn schon woanders hinsehen, dann absichtlich und überlegt.

Apps und Filter

Hipstamatic und Konsorten können ein Selfie noch spannender machen. Mittlerweile gibt es derart viele Foto-Apps, dass sich davon jeder selbst ein Bild machen darf.

Von uns gibt es einen Tipp, um sein Porträt vor der Nachbearbeitung mit Filtern zu retuschieren: PicBeauty, für iPhone und Android.

Und jetzt: Happy Selfie!

Vom Selbstporträt zum Selfie

Weitere Beiträge