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Gastbeitrag

Fotojahrbuch

Tipps und Inspirationen, wie auch Sie Ihr Fotojahrbuch erstellen

Seit ich Kinder habe, platzt mein virtuelles Fotoalbum auf dem MacBook aus allen Nähten: Es gibt einfach so viele Momente, die ich für die Ewigkeit festhalten möchte. Das erste Lächeln oder die ersten Schritte – mit Kindern gibt es schlicht tausende erste Male. Dazu kommen unzählige lustige Gesichtsausdrücke, gemeinsame Erlebnisse oder Ferien. Kurz: Bei mir entstehen pro Jahr gut und gerne über 3000 Fotos.

Um in dieser riesigen Bilderflut nicht den Überblick zu verlieren, erstelle ich von jedem Jahr ein ifolor Fotobuch. Beim ersten Kind gestaltete ich für uns ein Album vom ersten Lebensjahr meines Sohnes, welches ich auch den Verwandten zu Weihnachten schenkte. Mit jetzt aber drei Kindern erstelle ich die Fotobücher nun nach Kalenderjahren und ganz ehrlich: Die Kinder lieben sie! Sie machen es sich auf dem Sofa bequem und schauen die Fotobücher regelmässig an – der ältere Sohn den Kleinen erklärend, was auf den Fotos zu sehen ist. Auch ich geselle mich immer wieder gerne dazu und schwelge in Erinnerungen. Die langen Ferien in Thailand, die vielen Babyfotos, unsere Ausflüge und Abenteuer …  

Fotojahrbuch
Die Kinder lieben es, in Erinnerungen zu schwelgen.

Ein Fotobuch auch für Normalos (Es müssen nicht immer professionelle Fotos sein!) 

Ich bin keine Fotoexpertin. Meine Fotos mache ich ausnahmslos mit meinem Smartphone und ja, ich gebe es zu: Natürlich sind meine Fotos nicht so schön wie die eines professionellen Fotografen. Trotzdem werden meine Fotobücher jedes Mal wundervoll, weil es persönliche Fotos sind.

Ich könnte zwar einzelne Fotos im ifolor Designer nachbearbeiten, aber ich lass sie so, wie sie sind – es sind im Alltag entstandene Fotos und das darf man auch sehen. So müssen auch meine Fotobücher keine übertriebenen Ansprüche an Professionalität erfüllen. Sie sind für meine Familie und mich zur Erinnerung an unvergessliche Familienmomente gedacht. Zudem sind die Fotobücher eine Möglichkeit, meiner Kreativität Ausdruck zu verleihen. Ich liebe es, die Seiten individuell zu gestalten und mag es dabei nicht selten bunt!

Der ifolor Designer ist einfach und klar aufgebaut. Haben Sie sich bis jetzt noch nicht an das Projekt Fotobuch gewagt? Ich hoffe meine Tipps inspirieren Sie dazu!  

Fotojahrbuch
„Schau Mama, hier haben wir im Zelt geschlafen!“

So gehen Sie vor:

    1. Fotos aussortieren

Das Wichtigste überhaupt! Wenn Sie viele Fotos haben, dann führt kein Weg daran vorbei. Löschen Sie gnadenlos. Das Baby schaut sie auf zehn fast identischen Fotos lächelnd an? Behalten Sie nur das Schönste (Ich kenne das, manchmal BRAUCHT es einfach zwei Fotos, weil es auf dem Einen so süss lächelt und auf dem anderen dazu noch so schön verträumt schaut, aber ansonsten genügt wirklich EIN Foto).

Weniger ist hier oft mehr und Sie sparen sich später beim Erstellen des Fotobuchs viel Zeit und gelegentlich auch Nerven. Ich empfehle Ihnen, diesen Arbeitsschritt in ihrem normalen Fotoprogramm zu machen, weil dort die Fotos in gewohnter Grösse ersichtlich sind und das Vergleichen und Aussortieren einfacher geht. Ist dieser Arbeitsschritt getan, ist das Schlimmste bereits geschafft.

    2. Fotobuch auswählen

Überlegen Sie, welches Fotobuch für Sie passt. Es lohnt sich, über die Jahre immer wieder dasselbe Format zu wählen – so sieht es auch im Bücherregal einheitlich aus. Bei mir ist das A4 im Querformat. Eine schöne Variante wäre auch bewusst ein kleineres Format zu wählen und darin nur wenige Fotos des Jahres zu zeigen. So können die jährlichen Fotobücher platzsparend aufbewahrt werden, die Erstellung geht schnell und trotzdem hat man schöne Erinnerungen an die vergangenen Jahre.

Fotojahrbuch
In all den Jahren sammeln sich so einige Fotobücher an. Das Buchcover darf bei mir gerne bunt sein.

    3. Konzept überlegen: Wie gestalte ich die Seiten?

Ich schaue die Fotos beim Aussortieren ja bereits durch und überlege mir dabei Themen. Für Feste, Ferien und Anlässe erstelle ich jeweils spezielle Seiten. Auch für Personen kreiere ich teilweise eine eigene Seite zum Beispiel vom Götti, oder eine Seite mit Fotos von verschiedenen Freunden. Ich wähle dann für jede Seite individuell eine Seitenvorlage aus dem ifolor Designer, welche zu den Fotos passt.

Dann gibt es noch die sogenannten Mix-Seiten. Für diese Seiten wähle ich eine gute Seitenvorlage mit Platzhalter in verschiedenen Grössen und Formaten. Ich mag es, wenn pro Seite ein bis zwei Fotos grösser sind und somit herausstechen. Hier kann ich dann alle restlichen Fotos platzieren, welche nicht thematisch auf eine spezielle Seite gehören.

Wer Zeit sparen will (und die Fotos im Vorfeld gut aussortiert hat), kann aber auch eine Seitenvorlage für das ganze Fotoalbum wählen und dann einfach ein Foto nach dem anderen zuordnen. Den Kindern gefällt das so erstellte Fotoalbum bestimmt genauso gut.

Es gibt fast unendlich viele Gestaltungsmöglichkeiten. Von schlicht bis extravagant. Von zeitsparend bis arbeitsintensiv. Von klassisch bis verrückt. Welcher Typ sind Sie?

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Vorschaubild aus dem ifolor Designer: Ich experimentiere gerne mit den Seitenvorlagen und den Hintergrundbildern.

Zwei Tipps zum Schluss

Kreativ sein mit den Hintergründen

Mein Tipp, um einer Seite ein individuelles Design zu verleihen oder den Betrachter in eine bestimmte Stimmung zu versetzen, sind die Hintergründe. Ja, auch ein klassisches Fotoalbum mit weissen oder schwarzen Seiten hat seinen Reiz. Bei ifolor muss ich mich aber nicht darauf beschränken, wenn ich nicht will. Oft gestalte ich Seiten mit einem Foto als Hintergrundbild. Die Fotos aus den Ferien mit einem schönen Strandfoto im Hintergrund betrachten? Schon fühle ich mich wieder in Ferienstimmung. Oder eine Seite mit Fasnachtsfotos kann man super mit einem Konfettibild hinterlegen. Gerne verwende ich auch fotografierte Kinderzeichnungen als Hintergrundbild. Der Kreativität sind keine Grenzen gesetzt.

Übrigens: Weil ich keine professionellen Fotos verwende, erhalte ich vom ifolor Designer des Öfteren die Warnung: „Auflösung kritisch oder ungenügend“. Diese ignoriere ich getrost, sofern das Bild lediglich als Hintergrund dient. Die gewollte Stimmung wird trotzdem vermittelt, auch wenn das Bild nicht gestochen scharf ist.

Fotojahrbuch
Fotojahrbuch
Vorschaubild aus dem ifolor Designer: Durch die Verwendung eines Fotos als Hintergrundbild, wird sofort eine bestimmte Stimmung vermittelt. Hier zwei Beispiele aus meinen Jahresfotobüchern.

Sind Sie mit Ihren Jahresfotobüchern etwas im Rückstand?

Das Aussortieren der Fotos klappt bei mir einige Jahre im Nachhinein effizienter. Ich hänge dann emotional weniger an den Fotos und kann klarer entscheiden. Probieren Sie es aus!

Ich wünsche Ihnen nun viel Erfolg und Spass beim Umsetzen Ihres persönlichen Jahresfotobuchs. Getrauen Sie sich anzufangen und seien Sie stolz auf ihr Ergebnis. Erleben Sie wie es sich anfühlt mit der Familie die vielen schönen Erlebnisse im letzten Jahr Revue passieren zu lassen.

Herzlich, Ihre Svea

Svea

Svea von „dreimalfrei.ch“

Svea Wolkenfrei ist Mutter dreier Kinder und schreibt auf ihrem Blog www.dreimalfrei.ch über Familie, Freie Schule und das freie Lernen. Ehrlich, selbstkritisch und manchmal sarkastisch… aber auch mit viel Herz, Humor und einer guten Portion Tiefgang nimmt sie ihre Leser mit in ihren Alltag und auf den Weg des freien Lernens.

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