Neue Produkte bei ifolor: Fotodosen, Fotowanduhr und mehr. Jetzt entdecken!

  • Feuerwehr in der Schweiz

    Feuerwehr in der Schweiz: Alles zu Beruf, Ausbildung und den lustigsten Feuerwehreinsätzen!

    Retten, Löschen, Bergen, Schützen – so lassen sich die Aufgaben der Feuerwehr bei uns und auf der ganzen Welt zusammenfassen. Bereits im alten Ägypten gab es schon organisierte Feuerlöscheinheiten – die erste Feuerwehr überhaupt wurde in Rom im Jahr 21 v. Chr. gegründet. Während Feuerwehrleute früher hauptsächlich für die Brandbekämpfung zuständig waren, übernehmen sie heute zunehmend Aufgaben, die darüber hinausgehen. Das liegt vor allem daran, dass Brände in den letzten Jahrzehnten stark zurückgegangen sind. Du wolltest schon immer mal wissen, wie man Berufsfeuerwehrmann bzw. -frau wird und wie der Alltag bei der Feuerwehr so aussieht? Wir verraten dir heute interessante Fakten zum Beruf, zur Ausbildung & Co.!

    Ein paar Fakten zur Feuerwehr in der Schweiz

    - Die ersten feuerwehrähnlichen Organisationen in der Schweiz gab es schon im Jahr 1274 in Zürich.

    - Momentan gibt es in der Schweiz rund 1.300 Feuerwehrorganisationen, bei denen insgesamt 85.000 Feuerwehrleute tätig sind.

    - In den meisten Kantonen herrscht aufgrund des Schweizer Milizsystems sowohl für Männer als auch für Frauen eine Dienstpflicht bei der Feuerwehr. Wer die Feuerwehrpflicht im Sinne des Milizdienstes nicht leisten kann oder will, muss eine Abgabe zahlen.

    - Neben den Milizfeuerwehren gibt es in der Schweiz noch Berufsfeuerwehren (z.B. in grossen Städten oder am Flughafen) und Betriebs- bzw. Werkfeuerwehren. Freiwillige Feuerwehren gibt es eher selten.

    - Die Notrufnummer der Feuerwehr in der Schweiz lautet 118.

    Feuerwehr in der Schweiz

    Wie wird man eigentlich Feuerwehrmann oder -frau in der Schweiz?

    Als Feuerwehrmann bzw. -frau hat man sich die Rettung und den Schutz von Menschen, Tieren und Sachwerten zur Aufgabe gemacht. Zu den häufigsten Einsatzgebieten zählen dabei die Bekämpfung von Bränden, Notfallrettungen, die Behebung von Strom- und Wasserschäden, der Umweltschutz, aber auch vorbeugende Massnahmen wie der Brandschutz. Insgesamt bestehen die Einsätze zu etwa 20 Prozent aus Brandbekämpfungen, zu 80 Prozent aus weiteren Hilfeleistungen. Die Arbeitszeiten der Berufsfeuerwehrleute sind unregelmässig und werden in Schichten aufgeteilt. Meistens beträgt eine Diensttour 24 Stunden, darauf folgt dann eine Ruhezeit von mindestens 24 Stunden. Die wöchentliche Arbeitszeit beträgt etwa 50 bis 60 Stunden.

    Die Ausbildung zum Schweizer Firefighter

    Die Grundausbildung zum Berufsfeuerwehrmann oder zur Berufsfeuerwehrfrau dauert 18 Monate und findet in der Deutschschweiz an der Höheren Fachschule für Rettungsberufe (HRFB) in Zürich statt. Voraussetzungen für die HRFB sind neben einem Abschluss auf Sekundarstufe II (z.B. Matura oder einer abgeschlossenen Berufsausbildung mit eidg. Fähigkeitszeugnis), ein Ausbildungsplatz in einer Feuerwehr und ein Führerschein der Kategorie C. Ausserdem sollte man sowohl körperlich auch psychisch belastbar, flexibel und bereit für unregelmässige Arbeitszeiten sein. Viele Ausbildungsstellen setzen daher auch einen Sporttest voraus und klären in einem Assessment-Center, ob du zu dem Beruf passt. Das Idealalter für eine Ausbildung bei der Berufsfeuerwehr liegt bei 23 bis 35 Jahren.

    Feuerwehr in der Schweiz

    Unsere Top 5 der kuriosesten Feuerwehreinsätze

    Eine badende Katze, Spiderman & Co.: Manche Feuerwehreinsätze sind einfach kurios. Wir haben unsere Top 5 der skurrilsten für dich zusammengefasst:

    1. Das „Duschende“ Huhn: In der Schweiz kam es 2017 zu einem skurrilen Feuerwehreinsatz wegen eines „duschenden“ Huhns. Ein Huhn hatte es irgendwie geschafft, eine Dusche in Gang zu setzen, die danach ununterbrochen lief. Dadurch entstand viel heisser Wasserdampf, der nicht nur aussah wie Rauch, sondern auch einen automatischen Feueralarm auslöste. Als die Polizei und Feuerwehr beim Gebäude ankamen, konnten sie aber schnell dem Huhn auf die Schliche kommen. Unklar ist aber noch immer, wie genau das Huhn es geschafft hat, den Duschhahn aufzudrehen.

    2. Ungerechte Entsorgung: In Geesthacht, Deutschland entdeckten 2019 Passanten in der Elbe einen in ein weisses Tuch gewickelten Körper, am Ende des Bündels ragten noch die Füsse heraus. Schockiert von dem Fund, alarmierten die Passanten unumgänglich die Polizei. Mehr als 30 Einsatzkräfte von Feuerwehr, Rettungsdienst, Wasserrettung und Polizei rückten dann zum Einsatzort aus und holten das Bündel an Land. Erleichterung kam auf, als die vermeintliche Leiche sich als Latex-Spielzeug entpuppte.

    3. Smokey Barbecue: In Kirchberg am Wagram in Österreich hat 2019 ein Feuerwehrmann ein Alarmtext zu einem Brand auf sein Handy erhalten. Schnell merkte der Feuerwehrmann, dass es sich um sein eigenes Lagerfeuer handelte und teilte seinen Kameraden gleich mit, dass kein Notfall vorliege.

    4. Die badende Katze: Im Jahr 2016 riefen besorgte Passanten in Düsseldorf die Feuerwehr, weil eine vermeintliche Katze auf einem Stück Holz über den Rhein trieb. Als die Feuerwehrleute mit einem Boot ausrückten, um die Katze zu retten, stellten sie fest, dass es sich nicht um eine Katze, sondern um einen ausgestopften Mader auf einem Floss aus vier Plastikflaschen drehte.

    5. Der etwas andere Feuerwehrmann: In Paris hat 2018 ein Geflüchteter aus Mali ein Baby gerettet, das an einem Balkon hing. Der 22-Jährige Helfer kletterte in Sekundenschnelle an der Aussenfassade des Gebäudes von Balkon zu Balkon bis er schliesslich das Kind erreichte und in Sicherheit brachte. In sozialen Netzwerken wurde der junge Mann als „Spiderman“ und „Held von Paris“ gefeiert und anschliessend in die Feuerwehr aufgenommen.

    Auf die Plätze, fertig, los: Wie sich aus dem Feuerwehrberuf eine Sportart entwickelte

    Die Feuerwehr ist ein Beruf, bei dem man sowohl physischen als auch psychischen Belastungen sehr gewachsen sein muss. Körperliche Fitness und Sport bilden daher wichtige Grundlagen, um die Einsatzbereitschaft der Feuerwehrleute zu gewährleisten. Damit man sich als Feuerwehrmann bzw. -frau fit hält, sind Sportarten, die die Ausdauer und die Schnellkraft trainieren also unerlässlich - dazu zählt auch der Feuerwehrsport.

    Der Feuerwehrsport wird aus speziellen Übungen gebildet, die den Tätigkeiten der Feuerwehrleute beim Einsatz im Charakter und in der Bewegungsstruktur sehr ähneln. So zählen zu den Disziplinen der Löschangriff Nass, das Hakenleitersteigen, der 100-Meter-Hindernislauf und die 4x100-Meter-Feuerwehrstafette. An den Sportdisziplinen (ausser Hakenleitersteigen) können seit 2016 sowohl Frauen als auch Männer teilnehmen. In Deutschland hat sich darüber hinaus die Gruppenstafette für Frauen als eine weitere Disziplin etabliert. Sowohl national als auch international werden im Feuerwehrsport seit 1961 Wettkämpfe ausgetragen. So findet am 11.09.2021 auch bei uns der 5. Schweizerische Feuerwehrwettkampf statt!

    Das sind die Disziplinen:

    - Löschangriff Nass: Der Löschangriff Nass ist eine Mannschaftsdisziplin, bei der in kürzester Zeit ein simulierter Löschangriff durchzuführen ist.

    - Hakenleitersteigen: Beim Hakenleitersteigen soll der Sportler mit einer Hakenleiter auf Zeit einen Aufstieg in ein dreistöckiges Gebäude durchführen.

    - 100-Meter-Hindernislauf: Beim 100-Meter-Hindernislauf wird eine 100-Meter-Laufbahn mit feuerwehrtechnischen Hindernissen ausgestattet, die dann von den Sportlern überwunden werden sollen.

    - 4x100-Meter-Hindernislauf: Hier wird eine 4x100-Meter-Staffel mit feuerwehrtechnischen Hindernissen überwunden.

    - Gruppenstafette: Bei der Gruppenstafette sollen die Sportlerinnen ebenfalls feuerwehrtechnische Aufgaben auf Zeit erfüllen. Zu den Aufgaben zählen u. a. den C-Schlauch an ein Strahlrohr knüpfen, Knotenbinden und leere Dosen mit dem Wasserstrahl abschiessen.

    Dein Feuerwehr-Fotobuch!

    Egal ob in der Ausbildung, später im Berufsleben oder mit den Kollegen beim Feuerwehrsport: Halte die schönsten Momente in deiner Feuerwehrlaufbahn doch mit ifolor fest! Damit die Erinnerungen auf der Kamera oder dem Smartphone nicht in Vergessenheit geraten, ist ein Fotobuch doch eine nette Idee. Oder wie wär’s mit einem selbstgestalteten Fotokalender?!

    Weitere Beiträge