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Hund anschaffen:
Was du vor dem Hundekauf beachten solltest!

Von einem vierbeinigen Mitbewohner träumen viele - besonders Hunde sind bei uns als Haustiere sehr beliebt. Leider kommt es aber sehr oft vor, dass Hunde wieder im Tierheim abgegeben werden, weil der Welpe älter geworden ist und die Herrchen und Frauchen mit dem Haustier überfordert sind. Einen Hundekauf sollte man sich also immer gut überlegen! Auch du planst, einem Vierbeiner ein neues Zuhause zu schenken? Wir haben dir in diesem Ratgeber die wichtigsten Tipps rund ums Thema Hund Anschaffen zusammengestellt!

Bin ich bereit für einen Hund?

Klar, sich einen Hund anzuschaffen, klingt nach viel Spass und Abenteuer. Allerdings sollte man nicht vergessen, dass damit auch eine Verantwortung für das neue Familienmitglied sowie gewisse Einschränkungen für dich einhergehen. Bevor du dir einen Hund kaufst, solltest du dir also die Frage stellen, ob du bereit für einen vierbeinigen Mitbewohner bist.

Was sollte man also vor einem Hundekauf beachten? Neben bestimmten Rahmenbedingungen und Voraussetzungen für das Umfeld des Haustieres spielen auch Punkte wie Geld und Zeit eine Rolle, ob für dich ein Hund das Richtige ist:

Bin ich bereit für einen Hund?
  • Wohnsituation: Bevor du dir einen Hund ins Haus holst, solltest du unbedingt mit deinem Vermieter abklären, ob die Hundehaltung überhaupt erlaubt ist. Ausserdem ist wichtig, wo du wohnst und wie das Umfeld für den Vierbeiner ist. Dein Haustier braucht Auslauf und auch in der Wohnung sollte genügend Platz für deinen neuen besten Freund sein. Hier gilt: Je grösser der Hund, desto grösser auch die Wohnung bzw. das Haus.
  • Zeit: Ein Hund braucht viel Aufmerksamkeit. Vor allem wenn du einen Welpen adoptieren willst, ist genügend Zeit für Kuscheln, Training & Co. ein absolutes Muss! Aber auch die täglichen Spaziergänge (in der Regel drei), sollten auf keinen Fall vernachlässigt werden. Generell sollte man Hunde nicht länger als vier Stunden alleine lassen. Wer also lange ausser Haus arbeiten muss oder viel beruflich reist, sollte sich die Hundehaltung unbedingt mit der Familie - einem Partner oder den Eltern - teilen. Manche Arbeitgeber erlauben es aber, den Hund mit in die Arbeit zu bringen.
  • Geld: Hunde kosten nicht nur Zeit, sondern auch Geld. Und das ist nicht zu unterschätzen! Neben den Kosten für den Hund selbst fallen auch Kosten für Hundefutter, Hundeausstattung, gegebenenfalls Hundeschule bzw. Hundetrainer, Tierarzt, Versicherungen und Steuern an.

Die Suche nach dem perfekten Hund

Wusstest du, dass es über 380 Hunderassen gibt? Daraus den passenden Hund zu finden, kann schonmal zu einer Herausforderung werden! Vorab: Wähle deinen Hund nicht nur nach der Optik aus. Welcher Hund der richtige für dich ist, hängt nämlich auch immer davon ab, in welcher Lebenssituation du dich aktuell befindest. Einige Hunderassen benötigen viel Auslauf und mögen es körperlich ausgepowert zu werden, während andere Rassen eher als Familienhunde geeignet sind und sich am liebsten den ganzen Tag auf dem Hundebett einkuscheln würden. Auch wer ein Hunde-Anfänger ist, sollte sich bei der Wahl Gedanken machen, welche Hunderasse in Sachen Erziehung, Training und Bedürfnisse einfach zu handhaben ist.

Doch nicht nur die Rasse spielt eine Rolle, ob ein Hund perfekt zu dir passt. Auch das Geschlecht, ob du dir einen Welpen von einem Züchter oder einen Ausgewachsenen aus dem Tierheim holst, oder ob der Vierbeiner reinrassig, eine Kreuzung oder ein Mischling ist, sollten bei der Hundewahl beachtet werden.

Das sind die beliebtesten Hunderassen der Schweiz
10: Deutscher Schäferhund, 9: Zwergpudel, 8: Golden Retriever, 7: Border Collie, 6: Französische Bulldogge, 5: Jack Russel Terrier, 4: Yorkshire Terrier, 3: Labrador, 2: Chihuahua, 1: Mischling

Top 10: Das sind die beliebtesten Hunderassen der Schweiz

Checkliste Erstausstattung: Diese Must-Haves dürfen auf keinen Fall fehlen!

Endlich ist es so weit - dein Welpe zieht bei dir ein! Jetzt muss nur noch das ein oder andere Zubehör eingekauft werden, damit sich dein neuer bester Freund bei dir sofort wohl und geborgen fühlt:

  • Hochwertiges Hundefutter: Hier kannst du entweder zwischen Trocken- oder Nassfutter wählen. Da sich die Ernährung erheblich auf die Gesundheit deines Hundes auswirken kann, solltest du hier auf keinen Fall an der Qualität sparen.
  • Futter- und Wassernapf: Zwei Näpfe sind ein Muss – einer für das Wasser und einer für das Futter. Entscheide dich hier am besten für rutschfeste und leicht zu reinigende Varianten aus Keramik, Kunststoff oder Edelstahl.
  • Leine und Geschirr: Leinen und Geschirre aus Nylon oder Leder sind ideal. Für die Erziehung eines jungen Hundes sind zwei Meter lange Hundeleinen besser geeignet als Rollleinen. Für ältere Hunden sind aber Flexileinen besser, weil sie dem Tier mehr Bewegungsspielraum bieten.
  • Schlafplatz bzw. Körbchen: Auch unsere tierischen Mitbewohner brauchen einen gemütlichen Schlafplatz. Wähle hierfür ein ausreichend grosses Körbchen mit kuscheligen Kissen aus, das sich im besten Fall leicht reinigen lässt. Stelle es an einem warmen und ruhigen Ort auf.
  • Hundedecke: Die Hundedecke macht sich nicht nur im Schlafkörbchen toll, sondern ist auch praktisch für unterwegs!
  • Spielzeug und Kauknochen: Gerade Welpen sind unglaublich verspielt und kauen am liebsten an allen möglichen Dingen herum. Kauf deinem vierbeinigen Freund einfach eine kleine Auswahl an Hundespielzeug – quietschende und raschelnde Spielsachen sind bei Hunden oft sehr beliebt. Sowohl Jung als auch Alt erfreuen sich aber auch an einem Kauknochen, der nebenbei noch die kleinen Beisserchen der Haustiere reinigt.
  • Leckerlis: Leckerlis gehören einfach dazu, wenn man seinen Vierbeiner bei der Hundeerziehung motivieren will. Achte auch hier auf eine gute Qualität und die Zutaten, die darin enthalten sind. Verteile ausserdem nicht zu viele Leckerlis am Tag – das kann nämlich zu Durchfall und Bauchschmerzen bei deinem Welpen führen.
  • Transportbox: Auch ein Transportkorb bzw. eine Transportbox für das Auto sollte zur Hunde-Erstausstattung gehören. Ist dein Hundewelpe noch nicht stubenrein, kann so eine Transportbox ausserdem bei der Erziehung helfen: Welpen verschmutzen nämlich nur ungern ihr kleines Reich. Stelle dazu am besten sein Bettchen hinein und wickle um die Box eine Decke herum.

So machst du dein Zuhause „puppy-proof“!

Die richtige Ausstattung ist eingekauft – jetzt muss nur noch das Zuhause „puppy-proof“ gemacht werden! Das bedeutet zum einen, dass alle Dinge, die deinen kleinen Vierbeiner verletzen können, zum anderen, dass alle Dinge, die von deinem Hundewelpen zerstört werden können, gut verstaut werden sollten. Verstecke also alle Stromkabel so gut wie möglich und verschliesse alle Schränke, die Lebensmittel, Medikamente, giftige Chemikalien usw. enthalten. Auch der Mülleimer sollte mit einem Verschlussdeckel ausgestattet sein oder sich hinter verschlossenen Türen befinden. Da Welpen manchmal gerne auf Gegenstände kauen und sie verschlucken, sollten Wäsche, Schuhe und andere Kleinigkeiten unbedingt ausser Reichweite verstaut werden.

Weitere Vorbereitungen bevor der Welpe einzieht

Auch ein paar Formalitäten dürfen vor einer Hundeanschaffung auf keinen Fall ausser Acht gelassen werden. Da man als Hundehalter für jeden Schaden haftet, der von seinem Haustier verursacht wird, ist zum Beispiel eine Hundehalter-Haftpflichtversicherung Pflicht. Zusätzlich kannst du noch andere Versicherungen wie z.B. eine Hundekranken- oder Reiseversicherung abschliessen. Was ebenfalls unerlässlich ist: Die Hundesteuer. Melde deinen Hund, sobald du ihn abgeholt hast, bei deiner Gemeinde schriftlich an. In der Regel muss das innerhalb von zwei Wochen nach Anschaffung erledigt sein.

Auch die Suche nach einem Tierarzt sollte erfolgen, bevor dein Hündchen nach Hause kommt. Besonders, wenn noch Impfungen, eine Kastration oder die Implementierung des Mikrochips ausstehen, ist es von Vorteil, wenn er schon bei einem Tierarzt registriert ist. Dieser wird dir dann noch Tipps in puncto Hundeschule bzw. Hundetrainer geben. Apropos Hundeschule: Es ist sehr wichtig, dass dein Hundewelpe den Umgang mit Menschen und anderen Hunden lernt! In der Hundeschule erfolgt das meist mit Lob, Anerkennung, Spiel und Spass. Und vielleicht findet dort nicht nur dein Hund, sondern auch du, den ein oder anderen Freund fürs Leben.

Checkliste: einen Hund anschaffen

Der Welpe ist eingezogen – jetzt geht’s los!

Sobald die Pelznase bei euch eingezogen ist, wird sich zeigen: Hast du an alles gedacht was es braucht, um das neue Familienmitglied glücklich zu machen? Während den ersten Annäherungsversuchen, beim Spielen und Kennenlernen wirst du bestimmt ganz viele Fotos machen. Das empfehlen wir auf jeden Fall, denn wie schön ist es, die besten Momente festzuhalten! Damit die Fotos nicht einfach auf der Kamera oder dem Smartphone in Vergessenheit geraten, gestalte doch gleich ein liebevolles Fotobuch.

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